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Curve Ballz

2013-01-30T08:54:03+00:00

Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen – oder einfach drumherum zu spielen.

Nach inzwischen knapp 20 Beiträgen während der vergangenen zwei Jahre, darunter zuletzt sieben Basic-Tipps, ist es nun an der Zeit, den nächsten Gang einzulegen: Wir gehen einen Schritt weiter und widmen uns dem „Shotshaping“, grob übersetzt „Flugkurven spielen“.

Hier gibt es im Grunde vier Varianten: Die Flugkurve von rechts nach links in Form des Draws und im extremen Fall des Hooks. Auf der anderen Seite die Flugkurve von links nach rechts, was einen Fade bedeutet und im extremen Fall leicht zum Slice werden kann. Beginnen wir in dieser Ausgabe mit dem Draw, denn den Slice werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit
bereits können, pardon, kennen.

Worauf kommt es an? Ziel ist es, den Ball so zu schlagen, dass er in einer Kurve von rechts nach links fliegt, um so ein evtl. Hindernis zu umspielen, wie z.B. einen Baum. Hierfür gilt es, Folgendes zu beachten:
1. Richten Sie sich rechts vom Ziel aus und begeben Sie sich in ihr ganz normales Setup.
2. Nun schließen Sie die Schlagfläche so, dass sie genau in Richtung Ziel zeigt, z.B. zur Fahne.
3. Jetzt schwingen Sie ganz normal entlang Ihrer Ausrichtung, also rechts vom Ziel.
4. Der Ball erhält so einen Seitwärts-Spin, der ihn zunächst rechts vom Ziel starten lassen wird. Wenn Sie jedoch alles richtig gemacht haben, dann wird der Spin einsetzen und den Ball nach links fliegen lassen. Das funktioniert übrigens am besten bei Gegenwind.

Zugegeben, es bedarf einiger Übung, um den Schlag kontrolliert ausführen zu können. Wenn Sie es mit dem Schließen der Schlagfläche übertreiben, wird daraus schnell ein Hook – aber seien Sie beruhigt: Der ist manchmal auch gut im Repertoire zu haben – glauben Sie mir.

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Gar nicht Fade

2013-01-26T15:28:07+00:00

Kurven spielen wie Masters-Champion Bubba Watson.

Welchen Vorteil es hat, wenn man in der Lage ist, „Kurven“ zu spielen, wissen wir spätestens seit dem Masters-Sieg von Bubba Watson. Die Fähigkeit, sich aus Problemsituationen zu befreien, wie es Watson im Stechen demonstrierte, mag dabei ein Extremfall sein. Aber gerade diese Situationen sind es, bei denen man Schläge sparen kann und – wie der Fall Watson gezeigt hat – Turniere gewinnen.

Im Grunde gibt es vier Varianten: Die Flugkurve von rechts nach links, in Form des Draws und im extremen Fall des Hooks. Auf der anderen Seite die Flugkurve von links nach rechts, was einen Fade bedeutet und im extremen Fall leicht zum Slice werden kann. Nach dem Draw in der vergangenen Ausgabe widmen wir uns nun dem Fade.

Worauf kommt es an? Ziel ist es, den Ball so zu schlagen, dass er in einer Kurve von links nach rechts fliegt, um so ein evtl. Hindernis zu umspielen, wie z. B. einen Baum.

Hierfür gilt es Folgendes zu beachten:

  1. Richten Sie sich links vom Ziel aus (gelbe Linie) und begeben Sie sich in Ihr ganz normales Setup.

  2. Nun öffnen Sie die Schlagfläche so, dass sie genau in Richtung Ziel zeigt, z. B. zur Fahne (blauer Pfeil).

  3. Jetzt schwingen Sie ganz normal entlang Ihrer Ausrichtung, also links vom Ziel (grüner Pfeil).

  4. Der Ball erhält so einen Seitwärts-Spin, der ihn zunächst links vom Ziel starten lassen wird. Wenn Sie jedoch alles richtig gemacht haben, dann wird der Spin einsetzen und den Ball wieder nach rechts, zurück zum Ziel, fliegen lassen. Das funktioniert übrigens am besten bei Gegenwind.

 

Zugegeben, es bedarf einiger Übung, um den Schlag kontrolliert ausführen zu können. Wenn Sie es mit dem Öffnen der Schlagfläche übertreiben, wird daraus schnell ein Slice – aber seien Sie beruhigt: Der ist manchmal auch gut im Repertoire zu haben – glauben Sie mir.

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Ball flach halten

2013-01-25T14:47:22+00:00

Mehr Kontrolle, flacher Ballflug und das „Ass im Ärmel“ in Problemsituationen.

Nachdem wir uns in der vergangenen Ausgabe mit einem Quicktipp für mehr Power im Schwung befasst haben („Das magische L”), widmen wir uns heute einem Schlag, der mehr Kontrolle ermöglicht und daher unbedingt in das Repertoire eines jeden Golfers gehört: Dem Punch.

Der Punch eignet sich hervorragend dazu, flache Bälle zu spielen und Problemsituationen zu meistern, wie z.B. unter Ästen hindurchzuspielen oder gegen den Wind. Hierzu begeben wir uns in unser normales Setup, mit der Ausnahme, dass der Ball näher am hinteren Fuß liegt als normal und das Gewicht minimal auf dem vorderen.

Nun den Schläger etwas kürzer greifen und darauf achten, dass sich die Handgelenke weit vor dem Ball befinden. Dadurch verringert sich der Loft der Schlagfläche und die Voraussetzungen für einen flachen Ballflug sind gegeben.

Jetzt noch zu 80 Prozent ausholen und beim Abschwung von oben auf den Ball schlagen, ihn regelrecht in den Boden „quetschen“. Auch der Durchschwung ist kürzer als bei einem vollen Schlag. Achten Sie darauf, dass die Handgelenke im Finish nicht winkeln, dann sind Sie bzw. der Ball auf dem richtigen Weg.

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