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Kein Risiko!

2015-02-23T10:14:31+00:00

Technik: Fairwaybunker – Letztlich entscheidet die Bunkerkante, ob Holz, Hybrid oder aber doch Eisen. Es passiert einem auf der Runde vielleicht nicht allzu oft, aber auf jeden Fall passiert es einem immer wieder. Man sollte daher vorbereitet sein: auf den Schlag aus einem Fairwaybunker.

Dabei ist eine Komponente maßgeblich ausschlaggebend dafür, wie weiter verfahren werden kann, ob mit einem Holz bzw. Rescue oder doch mit einem kurzen Eisen: die Höhe der Bunkerkante.

 

Ist die Bunkerkante zu hoch, wie im ersten Bild zu sehen, dann kommt ein Schlag mit dem Holz oder Rescue nicht in Frage. Die Gefahr, dass der Ball hängenbleibt, ist zu groß. Es bleibt nur, mit einem Eisen aus dem Bunker herauszuspielen und so gut es geht, Meter zu machen.

 

Anders im zweiten Bild: Bei flachen Bunkerkanten bietet sich die Gelegenheit, den Fehlschlag wieder wettzumachen. Mit einem Holz oder Hybrid funktioniert dies am besten. Hier gilt es zu beachten:

 

1. Greifen Sie den Schläger kürzer.

 

2. Der Ball befindet sich links der Körpermitte, so wie auch auf dem Fairway.

 

3. Nehmen Sie einen stabilen Stand ein und graben Sie die Füße etwas ein, wie bei einem ganz normalen Bunkerschlag.

 

4. Das Körpergewicht ist mittig auf beide Beine verteilt.

 

5. Eine gute Herangehensweise, um den Ball zu treffen, ist die Vorstellung, man müsste den Ball von einer Glasplatte schlagen. Also möglichst direkt, mit so wenig Sandkontakt wie nur möglich.

 

6. Selbst für den Fall, dass Sie den Ball nicht perfekt treffen, sagen wir dünn, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit dennoch einige Meter gutmachen

 

Sie können hier also eigentlich nur gewinnen.

 

Zu guter Letzt folgt ein beherzter, dabei kontrollierter Schwung. Dann sollte das Problem Fairwaybunker an und für sich gelöst sein.

 
 

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Landezone

2015-02-23T10:10:32+00:00

Es ist etwas, das selbstverständlich sein sollte, viele Amateure vergessen dies jedoch oft in ihrer Vorbereitung auf die Runde: die Landezone des Drives zu bestimmen. Während man seine Eisen beim Aufwärmen auf der Driving Range meist auf ein Ziel ausrichtet und dies dann konsequent anspielt, sehe ich oft, dass Spieler, sobald sie auf der Driving Range den Driver auspacken, keinen Gedanken mehr an ihre Zielgenauigkeit verschwenden.

Wegen der meist weitläufigen Driving Ranges werden Abschläge mit aller Kraft geschlagen, und je weiter diese fliegen, umso besser. Doch gerade damit betrügen sich viele Amateure selbst. Später auf der Runde wundern sie sich, wenn sie mit ihren Abschlägen, die vorher beim Training noch so locker von der Hand gingen, plötzlich im Rough oder sogar im Aus landen.

Dabei gibt es einen Trick, wie Sie die Zielgenauigkeit Ihrer Drives verbessern können: Zielen Sie nicht, wie mit Ihren Eisen, auf ein konkretes Ziel, sondern stellen Sie sich einen „Korridor“ vor, in dem Ihr Abschlag landen soll. 

Treten Sie dafür hinter Ihren Ball und visualisieren Sie diese Landezone. Sobald Sie diese Zone vor Ihrem inneren Auge sehen, nehmen Sie Ihre Grundhaltung ein und versuchen dann, den Ball auf dieser Landebahn zu platzieren. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Schwung bis zu einem stabilen Finish durchhalten.

Haben Sie auf der Range mit dieser Übung Ihre Landezone mehrmals getroffen, gehen Sie sicher mit mehr Selbstbewusstsein auf die Runde – und werden mit Ihren Abschlägen öfter auf der Spielbahn landen.

 
 

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Seitenwahl

2015-02-23T10:04:37+00:00

Diese Situation werden Sie sicherlich kennen: Sie stehen am Abschlag eines der schwierigsten Löcher Ihres Heimatclubs, blicken das Fairway hinab und sehen einen Bunker, der sich direkt in der Landezone Ihres anvisierten Drives befindet. 

Sie kalkulieren einen möglichen Fade oder einen passablen Draw ein – doch der Bunker und/oder angrenzendes Aus bleiben die große Gefahr. Anstatt zu hoffen, dass Sie mit einem perfekt ausgeführten Musterschlag das Hindernis überwinden, gibt es eine viel bessere Möglichkeit, den Problemen von vorneherein zu entgehen: Fast täglich kann ich bei meiner Arbeit feststellen, dass Amateure, ohne groß zu überlegen, in der Mitte der Teebox aufteen, und dann versuchen, ihren Ball Mitte Fairway zu platzieren – ohne darauf zu achten, wo die Fallen des jeweiligen Lochs lauern. Dabei ist es viel einfacher, offensichtlichen Problemen durch richtiges Aufteen aus dem Weg zu gehen. 

Versuchen Sie diesen Trick: Teen Sie Ihren Ball auf der Seite auf, auf der die Gefahr eines Hindernisses lauert. Wenn Sie von der Fairway-Seite den Ball spielen, auf dessen Seite Probleme warten, dann können Sie von diesem Hindernis wegspielen. Wer dagegen nicht darauf achtet und seinen Ball wie gewohnt von der Mitte der Teebox abschlägt, der spielt oft direkt auf das Hindernis zu. Nur selten sieht man Spieler, die beim Abschlag wirklich alle Vorteile ausschöpfen. Beobachten Sie die Topstars der Welt: Sie wenden bei jeder Teebox jeden Trick an, um einem möglichen Hindernis aus dem Weg zu gehen.

 

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Hackfleisch

2013-02-02T11:06:31+00:00

Was tun, wenn der Ball in einem Divot liegt? Tino Schuster und Felix Lubenau zeigen, wie’s geht.

Zugegeben kommt es nicht oft vor, aber es kommt vor: Der Ball bleibt in einem Divot liegen und stellt den Golfer damit vor eine besondere Herausforderung, nämlich aus einer alles andere als optimalen Lage zu spielen. Es wird in den seltensten Fällen möglich sein, einen normalen Schlag durchzuführen, nämlich nur dann, wenn das Divot nicht tief ist und gleichzeitig gerade, in Spiel- bzw. Schlagrichtung zeigt.

Sobald es sich jedoch um ein tieferes Divot handelt, muss anders an die Sache herangegangen werden: Den Ball im Setup vom hinteren Fuß spielen, mit dem Gewicht auf dem vorderen Fuß. Am besten eignet sich hierfür ein Wedge oder – je nach Tiefe des Divots – ein Sandwedge.

Die Schlagfläche sollte square angesetzt werden, also nicht offen, und die Ausholbewegung erfolgt steil, mit ebenso steilem Eintreffwinkel. Es handelt sich dabei schon fast um eine hackende Bewegung.

Jetzt noch darauf achten, dass sich die Handgelenke im Treffmoment vor dem Ball befinden, dann fliegt dieser flach davon, mit viel Roll. Diesen unbedingt miteinberechnen.

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Schräge Sache

2013-02-02T10:49:11+00:00

links: richtige Position, Schultern parallel zum Hang - rechts: falsche Position, Oberkörper nach hinten geneigt

 

Nicht gegen, sondern mit dem Hang arbeiten, lautet der Schlüssel zum Erfolg.

Einer der durchaus häufig vorkommenden Trouble-Shots während der Runde ergibt sich, wenn der Ball an einem Hang oder Hügel liegenbleibt. Dann sollte mit Kalkül und etwas Vorsicht an den folgenden Schlag herangegangen werden: Achten Sie im Setup darauf, sich nicht gegen den Hang zu lehnen, sondern mit ihm, so dass sich die Schultern parallel dazu befinden – soweit möglich, wohlgemerkt.

Die Ballposition ist dabei etwas näher beim hinteren Fuß, das Gewicht eher auf dem vorderen Fuß. Der Grund: Der Eintreffwinkel des Schlägers sollte im Treffmoment steil genug bleiben, um die Gefahr des Toppens zu minimieren.

Als Schläger empfiehlt sich ein hochloftiges Eisen, z. B. das Pitching oder gar Sand Wedge, da der Ballflug durch die Hanglage von vorneherein flacher ausfallen wird. Im Schwung bleibt das Gewicht auf dem vorderen Fuß, achten Sie zudem darauf, dass der Schläger am Hang entlang nach unten schwingt – dann, und mit ein bisschen Übung, wird es klappen.

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Denk-Schiene

2013-02-02T10:37:39+00:00

Wer sich falsch ausrichtet, der richtet nichts aus, außer er richtet’s schnell.

Ein weit verbreiteter Fehler, den ich selbst bei Golfern niedrigen Handicaps immer wieder sehe, ist eine falsche Ausrichtung zum Ziel. Da aber gerade das eine der wesentlichen Grundlagen für erfolgreiches Golfen darstellt, möchten wir uns im ersten Teil unserer neuen „Basics-Serie” genau diesem Thema widmen. Denn: Sie können noch so schön schlagen, wenn Sie falsch zielen, schlagen Sie immer vorbei.

Die Eisenbahnschiene. Besorgen Sie sich zunächst Ausrichthilfen, z. B. zwei dünne Stäbe aus dem Baumarkt oder im gut sortierten Proshop. Zur Not tun es auch zwei längere Eisen oder Hölzer. Diese legen Sie dann so auf den Boden, wie auf dem Bild zu sehen – stellen Sie sich eine Eisenbahnschiene vor.

Dabei gilt es zu beachten, dass die von Ihnen entferntere „Schiene“ genau zum Ziel ausgerichtet ist und die andere parallel dazu. Wichtig: Die nähere „Schiene“ darf nicht zum Ziel ausgerichtet sein, sondern zeigt etwas links davon, sofern Sie sie korrekt parallel ausgerichtet haben.

Nun richten Sie Ihre Füße und Schultern anhand dieser Linie aus und begeben sich in Ihr Setup. Es mag sich vielleicht am Anfang so anfühlen, als würden Sie zu weit nach links zielen. Aber glauben Sie mir: Jetzt zielen Sie richtig.

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Check Liste

2013-01-30T09:33:57+00:00

Tipps und Tricks für ein korrektes Setup, denn hier liegt die Quelle allen Übels.

In der vergangenen Ausgabe haben wir uns dem Thema „korrektes Ausrichten“ gewidmet. Hand in Hand damit geht es nun direkt ins Setup, denn das ist wohl die wichtigste Position für einen erfolgreichen Schlag – viele Fehler im Schwung haben hier meist ihren Ursprung.

Nehmen Sie sich also die Zeit und üben Sie dieses auf der Driving Range. Im Idealfall mit einem Partner, der Ihre Positionen überprüft. Sehr hilfreich ist auch das Aufnehmen des eigenen Setups und Schwungs z. B. per Handy – denn da werden plötzlich Dinge sichtbar, die Sie vorher nie für möglich gehalten hätten. Wetten?!

SETUP RICHTIG: Arme hängen locker, die Verlängerung der Arme zeigt knapp vor die Fußspitzen; Gürtelschnalle und Augenlinie zeigen in Richtung Boden; beide Füße befinden sich komplett am Boden; nur leichtes Einknicken der Knie

 

Ballposition Driver: Gegenüber der Innenseite des linken Schuhs, die Beine stehen etwas weiter als schulterbreit; Schaft leicht nach hinten gelehnt, das heißt, die Hände befinden sich leicht hinter dem Ball

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Alles im Griff

2013-01-30T09:22:23+00:00

Der Griff ist die wohl wichtigste Grundlage für eine gute Golftechnik.

Das wohl wichtigste Element für eine gute Golftechnik ist der Griff. Wer von vornherein falsch greift, wird nur mit Fehl-Kompensationen in der Lage sein, den Ball einigermaßen sauber zu treffen. Erfolgreich spielen wird damit jedoch nie wirklich möglich sein.

Hier ein paar Tipps, worauf es zu achten gilt: Greifen Sie den Schläger zunächst so, dass er in den Fingern liegt; dann greift die linke Hand von oben so weit über den Griff, bis das Logo des Handschuhs deutlich sichtbar ist und der Daumen leicht schräg liegt. Nun greift die rechte Hand den Griff, als würden Sie jemandem die Hand geben. Zuletzt greift die rechte Hand über den linken Daumen. Dabei gibt es drei Griffarten: Den Interlock, den Overlap und den Baseball- oder 10-Finger-Griff.

Welcher davon am besten für Sie funktioniert ist Geschmacksache. Am meisten verbreitet ist dabei der Interlock.

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Das magische L

2013-01-30T09:12:42+00:00

Mehr Speed durch einen einfach umzusetzenden Schwungtipp generieren.

In dieser Folge gehen wir einen kleinen Schritt weiter in unserer Basics-Serie, hin zu einem Tipp, mit dem Sie mit einem ganz einfachen Trick mehr Power in Ihrem Schwung generieren können und damit mehr Länge. Ich nenne diesen Tipp „Das magische L“.Das magische L ist bei so gut wie allen guten Spielern und Pros zu beobachten. Es handelt sich dabei um ein Winkeln des Handgelenks in der „9-Uhr-Position“ im Rückschwung, bei gleichzeitig weitestgehend gestrecktem linkem Arm. Das Abwinkeln im Rückschwung baut zunächst Spannung bzw. Power auf, das erneute Abwinkeln im Durchschwung in der „3-Uhr-Position“ ermöglicht es dem Schläger, seine volle Geschwindigkeit zu entfalten.Dabei ist zu beachten: Beim Rückschwung ist der Handschuh von vorne sichtbar, beim Durchschwung wird er von der rechten Hand verdeckt, also eine beinahe spiegelbildliche Bewegung. Hinzu kommt die Gewichtsverlagerung im Rückschwung nach rechts, im Durschschwung nach links (für Rechtshänder).Das lässt sich übrigens sehr gut vor einem Spiegel zu Hause oder auf der Range üben. Viel Spaß dabei.

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Curve Ballz

2013-01-30T08:54:03+00:00

Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen – oder einfach drumherum zu spielen.

Nach inzwischen knapp 20 Beiträgen während der vergangenen zwei Jahre, darunter zuletzt sieben Basic-Tipps, ist es nun an der Zeit, den nächsten Gang einzulegen: Wir gehen einen Schritt weiter und widmen uns dem „Shotshaping“, grob übersetzt „Flugkurven spielen“.

Hier gibt es im Grunde vier Varianten: Die Flugkurve von rechts nach links in Form des Draws und im extremen Fall des Hooks. Auf der anderen Seite die Flugkurve von links nach rechts, was einen Fade bedeutet und im extremen Fall leicht zum Slice werden kann. Beginnen wir in dieser Ausgabe mit dem Draw, denn den Slice werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit
bereits können, pardon, kennen.

Worauf kommt es an? Ziel ist es, den Ball so zu schlagen, dass er in einer Kurve von rechts nach links fliegt, um so ein evtl. Hindernis zu umspielen, wie z.B. einen Baum. Hierfür gilt es, Folgendes zu beachten:
1. Richten Sie sich rechts vom Ziel aus und begeben Sie sich in ihr ganz normales Setup.
2. Nun schließen Sie die Schlagfläche so, dass sie genau in Richtung Ziel zeigt, z.B. zur Fahne.
3. Jetzt schwingen Sie ganz normal entlang Ihrer Ausrichtung, also rechts vom Ziel.
4. Der Ball erhält so einen Seitwärts-Spin, der ihn zunächst rechts vom Ziel starten lassen wird. Wenn Sie jedoch alles richtig gemacht haben, dann wird der Spin einsetzen und den Ball nach links fliegen lassen. Das funktioniert übrigens am besten bei Gegenwind.

Zugegeben, es bedarf einiger Übung, um den Schlag kontrolliert ausführen zu können. Wenn Sie es mit dem Schließen der Schlagfläche übertreiben, wird daraus schnell ein Hook – aber seien Sie beruhigt: Der ist manchmal auch gut im Repertoire zu haben – glauben Sie mir.

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