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Stern-Putter

2015-02-23T09:54:28+00:00

 

Nutzen Sie die kurze Aufwärmphase vor der Runde mit einer effizienten Putt-Übung. 


Gehören Sie auch zu den Golfern, die vor der Runde kurz aufs Putting Green gehen und dort mit, sagen wir, drei Bällen ein paar wenige Putts zum Besten geben? Um zumindest obligatorisch ein Gefühl fürs Putten an diesem Tag zu bekommen?

Wenn dem so ist, dann gehören Sie immerhin schon einmal zu jenem überschaubaren Kreis, der dies wenigstens tut. Die meisten Golfer zieht es vom Auto ja fast schon magisch direkt auf die Driving-Range, um am langen Spiel zu feilen. Daran ist nichts verkehrt, doch kann ich nicht oft genug betonen, wie viel wichtiger es eigentlich ist, sich optimal auf die Grüns vorzubereiten, als Bälle mit Driver und Eisen kreuz und quer über die Range zu jagen. 

Folgende simple Vorbereitung auf die Runde, natürlich auch beim Putt-Training anwendbar, möchte ich Ihnen nahelegen: 

Putten Sie auf dem Übungsgrün in Sternform in Richtung Grünrand. Dadurch bekommen Sie in der Regel unterschiedliche Breaks serviert und gleichzeitig ein Gespür für die Schnelligkeit des Grüns. Bei ondulierten Putting-Greens erhalten Sie zudem ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit bei Bergauf- und Bergabputts.

Wichtig ist hier vor allem, dass Sie nach jedem Putt einen anderen Winkel und demnach ein anderes Ziel wählen, damit Sie nicht auf den vorherigen Putt reagieren, sondern jedesmal eine neue Herausforderung haben. Dabei sollten Sie stets vorher kurz hinter den Ball treten und die Puttlinie lesen bzw. Ihre übliche Putt-Routine vollziehen.

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Cool bleiben!

2015-02-23T09:33:48+00:00

Advanced VI: Routine Eine solide „Preshot-Routine“ hilft dabei, in brenzligen Situationen die Nerven zu bewahren.

Es war einer der ganz großen Momente des Golfsports und ist schon jetzt eines der unvergesslichen Kapitel in der Geschichte des Ryder Cups: Der entscheidende Putt von Martin Kaymer auf dem 18. Grün des Medinah Nr. 3 in seinem Match gegen Steve Stricker zum siegentscheidenden Punkt für das europäische Team. Wenn man es genau betrachtet, dann war der Putt, dem sich Martin gegenübersah, gar nicht so schwierig: Rund zwei Meter Distanz zum Loch mit leichter Bergauflage bei so gut wie keinem Break. 

Was die Situation aber so außergewöhnlich machte, war der enorme Druck, der auf Martin in diesem Moment lastete. Klar ist, dass man in so einer entscheidenden Situation nervös ist, so auch Martin. Die Frage ist dabei, wie man damit umgeht. Die Antwort lautet: Mit einer guten Routine. Bei Martin sah sie so aus: Einen ersten Blick zum Loch, während er einen groben Stand einnahm, zwei Probeschwünge, ein weiterer Blick zum Loch, dann setzte er den Putter an, nahm einen festen Stand ein. Ein letzter Blick zum Loch und los ging’s mit einem beherzten Putt, der Rest ist Geschichte.

Worauf es in solchen Situationen ankommt, ist die Routine, die man über die Jahre entwickelt hat und auf die man gerade in solchen Situationen zurückgreifen kann. Und natürlich auch eine saubere Technik, doch in diesem Moment hat ganz klar die Routine gesiegt. Daher sollten Sie sich ebenfalls eine Routine zurechtlegen und diese ebenso üben bzw. in Ihr Training einbeziehen wie die Technik selbst. Und das übrigens nicht nur beim Putten.

 

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Heimwerker

2013-01-30T09:05:21+00:00

Mit ein paar einfachen Übungen für zu Hause das Putten auf hohem Niveau halten.

Überprüfen Sie dafür zunächst Ihr Setup: Schulterbreiter Stand, Schultern und Füße sind parallel, das linke Auge befindet sich über dem Ball (für Rechtshänder), die Ellenbogen liegen eng am Körper an. Nun empfehle ich folgende Übungen:

Verbessern Sie Ihre Puttbewegung: Suchen Sie sich eine freie Wand und legen Sie den Ball ca. eineinhalb Ballbreiten davon entfernt auf den Boden. Nun nehmen Sie Ihr Setup ein, lehnen dabei den Kopf gegen die Wand und putten. Dabei sollte der Putter entlang der Wand geführt werden, diese jedoch nicht berühren. Ebenso sollte sich der Kopf nicht bewegen, nur die Schultern und Arme pendeln.

Verbessern Sie Ihr Zielvermögen: Stellen Sie ein Tee verkehrt z. B. auf den Teppich und putten Sie aus zwei bis drei Metern darauf.

Verbessern Sie Ihr Treffvermögen: Kleben Sie zwei Pflaster rechts und links der Mitte auf die Schlagfläche, so dass dort ungefähr ein Finger breit Platz bleibt. Nun putten Sie ganz normal. Wann immer Sie den Ball nicht genau mittig treffen, erhalten Sie sofort Feedback, indem der Ball „verspringt“.

Die Übungen 2 und 3 lassen sich dabei wunderbar kombinieren, auch als „Wettspiel“ mit der Familie: Wer schafft die meisten getroffenen Tees aus zehn Versuchen?

Viel Spaß dabei ...

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