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Kantige Sache

2015-02-23T10:00:12+00:00

Sie werden mich möglicherweise für verrückt erklären, wenn ich Ihnen folgende Frage stelle: Wie toppen wir einen Ball richtig? Und, in diesem Zusammenhang fast noch wichtiger: In welcher Situation kommt dieser Spezialschlag zum Einsatz?

 

Die Antwort hierauf folgt auf dem Fuße: Immer dann, wenn der Ball an einer Graskante liegt und ein normaler Chip auf das Grün nicht sauber ausgeführt werden kann. Man muss sich das als eine Art des Puttens vorstellen, nur eben nicht mit dem Putter, sondern mit einem Wedge, in manchen Fällen sogar mit einem Hybrid. Letzteres hat den Vorteil, dass man wegen der abgerundeten Kanten mit dem Schläger nicht so leicht hängen bleibt wie mit dem Putter.

 

Dabei gilt es, den Ball mittig mit der Vorderkante der Schlagfläche zu treffen und ihn – so wie einen Putt – zur Fahne rollen zu lassen. Die Ansprechposition ähnelt also stark der des Setups beim Putten: Der Ball befindet sich beim Wedge mittig bis links der Körpermitte, damit er in der Aufwärtsbewegung getroffen werden kann. Halten Sie den Schläger aufrecht, sodass die Schlägersohle möglichst parallel zum Boden verläuft.

 

Nun holen Sie nur geringfügig aus und schwingen wie beim Putten durch den Ball. Und hier liegt auch der Schlüssel zum Erfolg dieses Spezialschlags: Sie müssen ein Gefühl dafür entwickeln, wie der Ball reagiert, je nachdem, wie weit Sie ausholen. Übung macht auch hier den Meister.

 

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Stern-Putter

2015-02-23T09:54:28+00:00

 

Nutzen Sie die kurze Aufwärmphase vor der Runde mit einer effizienten Putt-Übung. 


Gehören Sie auch zu den Golfern, die vor der Runde kurz aufs Putting Green gehen und dort mit, sagen wir, drei Bällen ein paar wenige Putts zum Besten geben? Um zumindest obligatorisch ein Gefühl fürs Putten an diesem Tag zu bekommen?

Wenn dem so ist, dann gehören Sie immerhin schon einmal zu jenem überschaubaren Kreis, der dies wenigstens tut. Die meisten Golfer zieht es vom Auto ja fast schon magisch direkt auf die Driving-Range, um am langen Spiel zu feilen. Daran ist nichts verkehrt, doch kann ich nicht oft genug betonen, wie viel wichtiger es eigentlich ist, sich optimal auf die Grüns vorzubereiten, als Bälle mit Driver und Eisen kreuz und quer über die Range zu jagen. 

Folgende simple Vorbereitung auf die Runde, natürlich auch beim Putt-Training anwendbar, möchte ich Ihnen nahelegen: 

Putten Sie auf dem Übungsgrün in Sternform in Richtung Grünrand. Dadurch bekommen Sie in der Regel unterschiedliche Breaks serviert und gleichzeitig ein Gespür für die Schnelligkeit des Grüns. Bei ondulierten Putting-Greens erhalten Sie zudem ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit bei Bergauf- und Bergabputts.

Wichtig ist hier vor allem, dass Sie nach jedem Putt einen anderen Winkel und demnach ein anderes Ziel wählen, damit Sie nicht auf den vorherigen Putt reagieren, sondern jedesmal eine neue Herausforderung haben. Dabei sollten Sie stets vorher kurz hinter den Ball treten und die Puttlinie lesen bzw. Ihre übliche Putt-Routine vollziehen.

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Erst der Ball...

2015-02-23T09:50:17+00:00

Erst der Ball, dann der Boden: Korrekter Ballkontakt ist das A und O beim kurzen Spiel.

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Thema Chippen, genauer gesagt in Form einer Übung, die Ihnen dabei helfen soll, das Bestmögliche rund um das Grün für sich herauszuholen.

1. Setup: Stehen Sie enger und verlagern Sie das Gewicht auf den linken Fuß. Gleichzeitig befinden sich die Hände vor dem Ball. Die Ballposition ist rechts der Mitte, gerade noch innerhalb der rechten Ferse. Dadurch „de-loften“ Sie die Schlagfläche. 

2. Treffmoment: Um einen korrekten Chip durchzuführen, ist es notwendig, dass der Schläger von oben erst den Ball und dann den Boden trifft. Nur so kommen Sie mit einem korrekten Schlagflächenwinkel an den Ball und treffen ihn dadurch im Sweet Spot – vorausgesetzt, Sie achten darauf, dass die Hände während der gesamten Schwungbewegung vor dem Schlägerkopf bleiben. Der linke Arm bleibt während der gesamten Bewegung weitestgehend gestreckt und dient als stabilisierende „Führungsschiene“.

3. Übung: Besorgen Sie sich zwei Trainings-Stäbe als Zielhilfen und richten Sie diese parallel zur Fahne aus. Jetzt platzieren Sie ein Handtuch rechts der Ballposition. Ziel ist es, sich nicht durch das Handtuch stören zu lassen und damit gleichzeitig zu verhindern, dass beim Chippen erst der Boden und dann der Ball getroffen wird.

Mit fortlaufender Übung positionieren Sie das Handtuch immer näher in Richtung Ball. Mit etwas konzentriertem Training werden Sie schnell Erfolge verbuchen und möglicherweise dabei auch den gezielten Einsatz von Spin für sich entdecken.

 

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Trockenübung

2015-02-23T09:44:14+00:00

 

Keine Angst vor dem Schlag aus dem Bunker. Eine einfache Übung schafft Abhilfe.

Neue Saison, neues Glück – oder wie heißt es doch so schön ... Da wollen wir uns in der ersten Ausgabe 2013 doch gleich einem eher anspruchsvollen Thema widmen, zumindest, was den allgemeinen Tenor unter Amateurgolfern angeht: dem Bunkerspiel. Um es aber gleich vorwegzunehmen: Der Bunkerschlag ist ein Schlag wie jeder andere. Natürlich mit kleinen Anpassungen im Setup und in der Durchführung, aber mit Sicherheit nicht der furchteinflößende Schlag, als den ihn erstaunlich viele meiner Schüler beschreiben.

Was gilt es zu beachten? Nehmen Sie zunächst einen breiten, leicht geöffneten Stand ein und graben Sie die Füße in den Sand. Das Gewicht liegt mehr auf dem vorderen Bein, das Schlägerblatt ist ebenfalls geöffnet. Nun führen Sie einen vollen Schwung durch, wobei die höchste Beschleunigung durch die Arme und Handgelenke erzeugt wird. Wichtig dabei: Nur den Sand unter dem Ball herausschlagen, nicht den Ball direkt.

Übung: Zeichnen Sie mehrere Rechtecke in den Sand und legen Sie den Ball auf das äußerste. Nun schlagen Sie nacheinander den Sand aus den leeren Rechtecken in Richtung Fahne und zuletzt den aus dem Rechteck, auf dem der Ball liegt. Sie werden sich wundern, wie einfach Bunkerschläge funktionieren können.

 

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Cool bleiben!

2015-02-23T09:33:48+00:00

Advanced VI: Routine Eine solide „Preshot-Routine“ hilft dabei, in brenzligen Situationen die Nerven zu bewahren.

Es war einer der ganz großen Momente des Golfsports und ist schon jetzt eines der unvergesslichen Kapitel in der Geschichte des Ryder Cups: Der entscheidende Putt von Martin Kaymer auf dem 18. Grün des Medinah Nr. 3 in seinem Match gegen Steve Stricker zum siegentscheidenden Punkt für das europäische Team. Wenn man es genau betrachtet, dann war der Putt, dem sich Martin gegenübersah, gar nicht so schwierig: Rund zwei Meter Distanz zum Loch mit leichter Bergauflage bei so gut wie keinem Break. 

Was die Situation aber so außergewöhnlich machte, war der enorme Druck, der auf Martin in diesem Moment lastete. Klar ist, dass man in so einer entscheidenden Situation nervös ist, so auch Martin. Die Frage ist dabei, wie man damit umgeht. Die Antwort lautet: Mit einer guten Routine. Bei Martin sah sie so aus: Einen ersten Blick zum Loch, während er einen groben Stand einnahm, zwei Probeschwünge, ein weiterer Blick zum Loch, dann setzte er den Putter an, nahm einen festen Stand ein. Ein letzter Blick zum Loch und los ging’s mit einem beherzten Putt, der Rest ist Geschichte.

Worauf es in solchen Situationen ankommt, ist die Routine, die man über die Jahre entwickelt hat und auf die man gerade in solchen Situationen zurückgreifen kann. Und natürlich auch eine saubere Technik, doch in diesem Moment hat ganz klar die Routine gesiegt. Daher sollten Sie sich ebenfalls eine Routine zurechtlegen und diese ebenso üben bzw. in Ihr Training einbeziehen wie die Technik selbst. Und das übrigens nicht nur beim Putten.

 

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Splash

2013-02-02T11:17:08+00:00

Offener Stand und vor dem Ball durch den Sand schlagen – eigentlich ganz einfach.

Er gilt unter Amateuren als einer der schwierigsten Schläge: Der Bunkerschlag. Ein paar wichtige Punkte vorausgesetzt – natürlich auch etwas Übung – und Sie werden diesen Schlag bald ebenso beherrschen, wie jeden anderen Pitch oder Chip aus dem Rough bzw. dem Vorgrün.

Zunächst zum Setup: Wie bei fast allen Schlägen des Kurzspiels ist der Stand offen, die Verlängerung der gedachten Linie zwischen beiden Fußspitzen zeigt also etwas links vom Ziel. Graben Sie nun Ihre Füße etwas in den Sand ein, um sicher zu stehen und gleichzeitig ein Gefühl für den Untergrund zu bekommen. Verlagern Sie das Gewicht dabei etwas mehr auf den linken Fuß, um einen stabilen Stand zu sichern.

Ziel ist es nun, nicht den Ball zu schlagen, sondern den Sand vor bzw. unter dem Ball (siehe abgesetzte Sandfläche, Bild), da dieser – bei korrekter Ausführung – den Ball praktisch auf einem Sandkissen durch die Luft befördert. Die Geschwindigkeit des Schlägers wird dabei vor allem durch die Arme und das Abwinkeln der Handgelenke erzeugt.

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Hackfleisch

2013-02-02T11:06:31+00:00

Was tun, wenn der Ball in einem Divot liegt? Tino Schuster und Felix Lubenau zeigen, wie’s geht.

Zugegeben kommt es nicht oft vor, aber es kommt vor: Der Ball bleibt in einem Divot liegen und stellt den Golfer damit vor eine besondere Herausforderung, nämlich aus einer alles andere als optimalen Lage zu spielen. Es wird in den seltensten Fällen möglich sein, einen normalen Schlag durchzuführen, nämlich nur dann, wenn das Divot nicht tief ist und gleichzeitig gerade, in Spiel- bzw. Schlagrichtung zeigt.

Sobald es sich jedoch um ein tieferes Divot handelt, muss anders an die Sache herangegangen werden: Den Ball im Setup vom hinteren Fuß spielen, mit dem Gewicht auf dem vorderen Fuß. Am besten eignet sich hierfür ein Wedge oder – je nach Tiefe des Divots – ein Sandwedge.

Die Schlagfläche sollte square angesetzt werden, also nicht offen, und die Ausholbewegung erfolgt steil, mit ebenso steilem Eintreffwinkel. Es handelt sich dabei schon fast um eine hackende Bewegung.

Jetzt noch darauf achten, dass sich die Handgelenke im Treffmoment vor dem Ball befinden, dann fliegt dieser flach davon, mit viel Roll. Diesen unbedingt miteinberechnen.

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Schräge Sache

2013-02-02T10:49:11+00:00

links: richtige Position, Schultern parallel zum Hang - rechts: falsche Position, Oberkörper nach hinten geneigt

 

Nicht gegen, sondern mit dem Hang arbeiten, lautet der Schlüssel zum Erfolg.

Einer der durchaus häufig vorkommenden Trouble-Shots während der Runde ergibt sich, wenn der Ball an einem Hang oder Hügel liegenbleibt. Dann sollte mit Kalkül und etwas Vorsicht an den folgenden Schlag herangegangen werden: Achten Sie im Setup darauf, sich nicht gegen den Hang zu lehnen, sondern mit ihm, so dass sich die Schultern parallel dazu befinden – soweit möglich, wohlgemerkt.

Die Ballposition ist dabei etwas näher beim hinteren Fuß, das Gewicht eher auf dem vorderen Fuß. Der Grund: Der Eintreffwinkel des Schlägers sollte im Treffmoment steil genug bleiben, um die Gefahr des Toppens zu minimieren.

Als Schläger empfiehlt sich ein hochloftiges Eisen, z. B. das Pitching oder gar Sand Wedge, da der Ballflug durch die Hanglage von vorneherein flacher ausfallen wird. Im Schwung bleibt das Gewicht auf dem vorderen Fuß, achten Sie zudem darauf, dass der Schläger am Hang entlang nach unten schwingt – dann, und mit ein bisschen Übung, wird es klappen.

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Basic Instinct

2013-01-06T16:18:25+00:00

Gute Basics sind das A und O für ein erfolgreiches kurzes Spiel. 

Es lässt sich nicht oft genug betonen, wie wichtig das kurze Spiel für eine erfolgreiche Runde ist. Daher widmen wir uns in den kommenden GT-Ausgaben ausschließlich diesem Bereich des Golfspiels.

Zunächst zum Setup: Die Füße stehen ein wenig enger, das Gewicht liegt im Verhältnis 60:40 auf dem linken Bein. Tino hält dabei seine Knie leicht in Richtung Ziel gedrückt, um einen etwas steileren Eintreffwinkel zu erlangen.

Die Ballposition liegt etwas rechts von der Mitte, näher am rechten Fuß, die Hände befinden sich vor dem Ball. Tino greift den Schläger mittig, um mehr Kontrolle über den Schlag zu haben.

In der Bewegung: Das Gewicht bleibt beim Ausholen auf dem linken Fuß (keine Gewichtsverlagerung). Je nachdem, wie weit ausgeholt wird, erfolgt ein leichtes Abwinkeln der Handgelenke im Rückschwung.

Der Schläger trifft von oben auf den Ball (erst Ball, dann Boden), die Handgelenke bleiben im Durchschwung stabil, im Treffmoment also vor dem Ball.

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Qual der Wahl! Chipvarianten

2013-01-06T16:18:22+00:00

Unterschiedliche Schlagoptionen für den erfolgreichen Chip „tot an die Fahne“.

Flach oder hoch? Die Frage beim Chip an die Fahne stellt sich, sofern kein Hindernis wie Bunker, Rough oder Wasser den Roll des Balles behindert. Grundsätzlich geht beides, und je nachdem, wie das Grün bzw. ein evtl. Break darin beschaffen ist, hat jede Variante auch ihre Vor- wie Nachteile.

Es gilt zu beachten: Je niedriger der Loft des gewählten Eisens bzw. Wedges, desto flacher und kürzer ist die Flugbahn des Balles und desto länger ist gleichzeitig sein Roll. Generell gilt auch: Flacher ist sicherer, weil mit zunehmendem Loft auch eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit benötigt wird, um den Ball über die benötigte Distanz zu spielen. Daher wirkt sich ein getoppter Ball auch umso verheerender aus.

Tipp: Fangen Sie zunächst mit der flachen Variante, z.B. mit einem 8er Eisen oder einem Pitching Wedge, an und arbeiten Sie sich über das Sand Wedge bis zum Lob Wedge langsam heran.

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